Gesundheit und Arbeitsschutz

Der Gesetzgeber schreibt Unternehmern Maßnahmen des Gesundheitsschutzes und der Gesundheitsförderung für alle Mitarbeiter vor, z.B. die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (ArbSchG §5).

Wie das im Detail zu vollziehen ist, schreibt der Gesetzgeber nicht vor. Was bleibt ist große Unsicherheit bei Unternehmern und ihren Vertretern. Ein Obstkorb und eine Beteiligung an den Kosten für eine Fitnessclub-Mitgliedschaft reicht jedoch von Gesetz her bei weitem nicht aus. Und ist auch nicht für alle Beschäftigten sinnvoll.

Als Gesundheitspsychologin (BDP) verfüge ich über qualifizierte und umfassende Kenntnisse zu allen Fragen der Betrieblichen Gesundheitsförderung, des Gesundheitsmanagements (SGB V §20 Abs. 4) und der Betrieblichen Eingliederungsmanagements (SGB IX § 84 Abs. 2) und berate
Sie dahingehend sehr gerne.

 

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Es gibt nicht DIE Maßnahme, die für alle und jeden gut und sinnvoll ist. Gesundheit ist eines der wichtigsten und individuellsten Themen über die gesamte Lebensspanne hinweg. Und vor allem in Unternehmen macht es sich monetär bemerkbar – ohne Gesundheit keine Leistungsfähigkeit. Und andersherum: wenn Sie in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter investieren, dürfen Sie mit leistungsfähigen, zufriedenen Mitarbeitern rechnen, die es zu schätzen wissen, wenn die Geschäftsführung sich für ihr Wohlergehen interessiert und dies in den allermeisten Fällen auch entsprechend mit
guter und loyaler Arbeitskraft honorieren.

Warum? Sie halten Ihre Fachkräfte so lange wie möglich in Ihrem Unternehmen! Sie haben „Das gesunde Unternehmen in Zeiten des
demografischen Wandels“.

Hierzu gilt es Arbeitsbelastungen zu analysieren und

Arbeitsorganisation und Arbeitsgestaltung · Qualifizierung und Kompetenzentwicklung
Führung und Unternehmenskultur · Gesundheit und Arbeitsschutz

zu optimieren und so den Herausforderungen an Arbeitsgestaltung und Personalentwicklung zu begegnen.

Ganz konkret kann ich Sie unterstützen bei:

Aufbau eines betrieblichen Gesundheits- und Demografiemanagements
Analyse der Arbeitsfähigkeit der Belegschaft und des Betriebsklimas
Analyse zu psychischer Belastung und Beanspruchung
Alter(n)sgerechte Gestaltung von Arbeits(splätzen) – Age-Management
Coaching und Training von Führungskräften zu gesundheitsgerechter Führung
Gestaltung und Durchführung von Trainings und Seminaren vor dem Hintergrund altersadäquater Lehr- und Lernkonzepte
Team- und Organisationsentwicklung

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (GBpsych) nach §5 und §3 ArbSchG

Alle Arbeitgeber sind gesetzlich dazu verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (GBpsych) regelmäßig durchzuführen. D.h. die für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdungen zu erheben, zu beurteilen und zu ermitteln, welche Arbeitsschutzmaßnahmen erforderlich sind. Gleichzeitig besteht eine gesetzliche Dokumentationspflicht. Arbeitnehmer und Betriebsrat können eine GBpsych verlangen. Aufsichtsbehörden wie die Berufsgenossenschaft oder die Gewerbeämter haben angekündigt, die Kontrollen zu erhöhen.

Doch was heißt regelmäßig? Was sind psychische Belastungen? · Welche Verfahren gibt es? · Wer führt diese durch?
Viele Fragen bleiben für Arbeitgeber und Unternehmer offen.

Zunächst einmal gilt es nach der GDA*-Richtlinie „Beratung und Überwachung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz“
fünf Bereiche zu berücksichtigen:

Arbeitsinhalt/Arbeitsaufgabe · Arbeitsorganisation · Soziale Beziehungen
Arbeitsumgebung · Neue Arbeitsformen

Hierzu erfolgt im ersten Schritt eine Analyse der Ist-Situation unter Zuhilfenahme einer Gesundheitspsychologin oder eines Facharztes für Arbeitsschutz. Den darauf folgenden Prozess kann man wie folgt darstellen:

Das Instrumentarium für die Durchführung ist vielfältig. Nach der Analyse der Firmendaten (oder auch Krankenkassenberichten) kann die weitere Beurteilung in einem Unternehmen durch Beobachtungsinterviews erfolgen, in einem anderen durch Fragebögen, sinnvoll und empfohlen ist jedoch vor allem ein Gruppenverfahren, denn psychische Belastungen sind so individuelle wie jeder einzelne Mitarbeiter auch.

Das Ziel ist es, Arbeitsbedingungen und Arbeitsorganisation menschengerecht zu gestalten, was auch als Verhältnisprävention bezeichnet wird (s. §4 ArbSchG).

Personenbezogene Maßnahmen, wie z.B. Stressmanagement-Trainings, setzen beim Verhalten der Mitarbeiter an (Verhaltensprävention). Hierbei werden nicht nur stressauslösende Faktoren identifiziert, oftmals sind diese nicht einfach eliminierbar. Es kann z.B. auch der Blick auf die Ressourcen gelenkt werden, die ein Arbeitnehmer zur Verfügung hat. Nicht zuletzt kann auch eine Umdeutung des ursprünglichen Stressors erfolgen. Für Ihre Mitarbeiter biete ich bedarfsgerechte Trainings und Seminare an.

Gerne werde ich für Sie tätig, senden Sie mir eine E-Mail.
* GDA = Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie

 

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) nach §84 Abs. 2 SGB IX dient dazu, die Arbeitsfähigkeit einer/eines jeden Beschäftigten zu erhalten, die/der länger als insgesamt 6 Wochen innerhalb eines Jahres erkrankt.

Hierbei berate ich Sie gerne zum gesamten oder zu einzelnen Stationen des BEM und zwar konkret bei

der Kontaktaufnahme zu Mitarbeitern/innen
der Erläuterung des gesetzlichen Hintergrundes und der Ziele
der Erfassung der Ausgangslage
der Erhebung des Leistungsvermögens durch Integrationsteam, ggf. ärztliche Stellungnahme (mit Einverständnis Mitarbeiter/in)
der gemeinsam Planung von Maßnahmen, z.B. stufenweise Wiedereingliederung
der Durchführung von Maßnahmen
der Bewertung der Eingliederung

Gerne beantworte ich Ihre Fragen unter Mobil: 0176 64718000, oder schicken Sie mir eine E-Mail und ich rufe Sie gerne zurück.